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Angefangen hat alles mit der Pflege der
Eltern.
Diese verantwortungsvolle Aufgabe
hat zunächst viele Fragen aufgeworfen.
Viele Antworten und Erkenntnisse mußte ich mir mühsam
zeit- und kostenintensiv erarbeiten.
Die Emotionen sind mitunter dabei hochgekocht,
ich bin halt ein Mensch und keine Maschine.
Jetzt biete ich konstruktive Mitarbeit an
bei der Bewältigung der Aufgaben,
die der demographische Wandel uns stellt.
In der Wissenschaft ist die Frage wichtiger als die Antwort.
Darum formulieren Wissenschaftler und Forscher immer neue Fragen
und suchen permanent nach neuen Antworten.
Mein Ansatz ist die Endlichkeit des Lebens.
Mir stellt sich nur eine Frage:
Wer und was ist einmal für mich da,
wenn ich mich selber nicht mehr versorgen kann
und auf fremde Hilfe angewiesen bin.
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Altersheilkunde - Geriatrie
Die Lehre vom Altern des Menschen - Gerontologie
anthropologische Medizin
anthroposophische Medizin...
Überalterung der Gesellschaft,
demographischer Wandel,
Klimakatastrophe, Sustainable Developement, ...
Die Wirtschaft,
Politiker, Wissenschaftler und Mediziner
wissen selber noch nicht, wohin die Reise geht.
Pflegeeinrichtungen und Pflegepersonal
sowie pflegende Angehörige haben nur unzureichende Kenntnis
von der Interdisziplinarität der Humanwissenschaft.
QUO VADIS - GERMANY ?
In Cuxhaven arbeite ich interdisziplinär und multidisziplinär
an der praktischen Umsetzung der
"Theorie der Humanwissenschaft".
Der Zeitfaktor:
Die Pädiatrie (Kinderheilkunde) ist von der
Palliativmedizin (Sterbemedizin)
im Zeitfenster der Erdgeschichte
nur einen Lidschlag entfernt und für "Mutter Natur"
völlig unbedeutend.
Bedeutung erhält die Entwicklung der Medizin
erst in einem anderen Zeitfenster - dem Leben.
- Leben und Sterben -
Das Leben umfaßt heute eine
Zeitspanne,
die es nie zuvor gegeben hat.
Die Menschen werden immer älter.
Dabei gibt es Lebensphasen, die sich in ihrem Zeitfenster nicht verschieben
lassen, aber man ist länger "Erwachsener",
das Zeitfenster der Reife und des Alters verlängert sich.
Tabelle der
Lebensphasen
| Lebensphase |
Zeitraum |
| Neugeborenes |
bis zum 10.
Lebenstag |
| Säugling
(Baby) |
1.
Lebensjahr |
| Kleinstkind |
1 bis 2
Jahre |
| Kleinkind |
3 bis 5
Jahre |
| (Schul-)Kind |
6 bis 13
Jahre |
| Jugend
("Teenager") |
14 bis 18
Jahre |
| Heranwachsender
|
18 bis 21
Jahre |
| Junger
Erwachsener ("Twen") |
ca. 21 bis
30 J. |
| Erwachsener |
ca. 30 bis
50 J. |
| Reife |
ca. 50 bis
70 J. |
| Alter |
ab 70 J. |
Der demographische Wandel in Deutschland
birgt Risiken aber auch Chancen.
"Zukunftsmarkt Senioren"
Nach einer Studie des
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
verfügt die Generation der über 60-Jährigen in Deutschland
über eine Kaufkraft von 316 Milliarden Euro jährlich -
und erbringt damit fast ein Drittel des gesamten privaten Konsums.
Dieser Anteil wird bis 2050 rein aus demografischen Gründen
auf 386 Milliarden Euro steigen und damit mehr als
41 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen.
"Potenziale des Alters in Wirtschaft
und Gesellschaft -
Der Beitrag älterer Menschen zum Zusammenhalt der Generationen"
Das Bundesministerium für Familie,
Senioren, Frauen und Jugend
stellt eine Reihe von Expertisen und Berichten zur Verfügung,
um die besonderen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
"Potenziale von Älteren" aufzuzeigen.
Die Wirtschaft, Hersteller und Handel
richten ihre Warenproduktion immer mehr an den
Bedürfnissen einer älter werdenden Bevölkerung aus.
Senioren sind aber nicht zwangsläufig
nur
hilfsbedürftige Konsumenten - sondern auch Produzenten.
Auch dieses Potential wird und muß zur Wertschöpfung
in einer zukunftsfähigen Bürgergesellschaft beitragen.
Die Zukunft wird zeigen,
ob Wirtschaft, Politik und Bürgergesellschaft
dazu in der Lage sind, dieses Potential
gesellschaftspolitisch zum Wohle des Standortes
Deutschland zu nutzen.

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